Lebenszyklus der Reifen
Lebenszyklus der Reifen
Der Lebenszyklus eines Produkts umfasst alle Phasen seiner Herstellung, seines Gebrauchs und seiner Entsorgung - von den Rohstoffen bis zum Abfall. Der Lebenszyklus eines Reifens beginnt mit einem Kautschukbaum auf der südlichen Hälfte der Erdkugel, zum Beispiel in Indonesien oder Thailand. Zum Lebenszyklus werden die Fertigung der Rohstoffe und Produkte, deren Lagerung sowie die vielen Transporte gerechnet. Der eigentliche Lebenszyklus des Reifens endet zum Beispiel als Reifenmehl beim Erdbau.
Der Lebenszyklus lässt sich grob gesehen in vier Teile gliedern:
1. Fertigung und Beschaffung von Produktionseinsätzen wie z.B. von Rohstoffen und Energie
2. Herstellung des Reifens
3. Gebrauch des Reifens
4. Wiederverwertung des Altreifens
Der Ausgangspunkt des von Nokian Tyres praktizierten Umweltschutzes beruht auf dem Lebenszyklus-Prinzip. Dies bedeutet, dass die Verantwortung des Unternehmens für die Auswirkungen seiner Geschäftstätigkeit und Produkte auf die Umwelt den gesamten Lebenszyklus umfasst. Laut den Prinzipien beim Ankauf wird im Rahmen des Anschaffungsprozesses geprüft, inwieweit die Lieferanten ihrer Verantwortung in puncto Umwelt nachkommen. Alle Vertragspartner, d. h. die Lieferanten und Unternehmer, verpflichten sich dazu, die Handlungsprinzipien von Nokian Tyres einzuhalten.
Ein Groβteil der Umweltauswirkungen im Lebenszyklus eines Reifens entsteht während des Gebrauchs. Beim Einsatz eines Reifens ist insbesondere der Kraftstoffverbrauch als negativer Umwelteinfluss hervorzuheben: Durch Verringerung von Reifengewicht und Rollwiderstand kann der Kraftstoffverbrauch reduziert werden, was dann seinerseits zu einer Reduzierung der Abgasemissionen und Treibhausgase beiträgt. Die Abgasemissionen beim Autofahren werden aber am stärksten vom Fahrstil des Fahrers beeinflusst. Eine wirtschaftliche Fahrweise kann Einsparungen von 10 – 20 % mit sich bringen.




